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Wann solltest Du einen Designer beauftragen?

Wann solltest Du einen Designer beauftragen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um einen Designer zu beauftragen?

Hast du dir die Frage schon einmal gestellt?

Stehst du gerade am Anfang deiner Selbstständigkeit? Und stehst vor der Frage, wo du ein professionelles Logo her bekommst oder ob du es selbst machen kannst? Oft höre ich von meinen Kunden im ersten Gespräch, dass sie nicht wüssten, wie „sowas“ abläuft. Mit „sowas“ meinen sie den Designprozess und die Zusammenarbeit mit einem Designer. Ich kann das gut verstehen, denn oft sind die Preise und die Arbeitsweise mancher Designer mehr als ungewöhnlich und unüberschaubar.

1. Überleg dir, wo du stehst und wo du hinwillst

Das Erste und Wichtigste, was du wissen musst, ist wohin du willst. Was deine Pläne für die Zukunft sind und wo du in einem oder zwei Jahren stehen möchtest. Wenn du daran denkst ein Online oder Offline Geschäft aufzubauen, ist ein Grafik- oder Webdesigner ein Muss.

Ein Geschäft, das im Internet nicht zu finden ist – existiert praktisch nicht

Möchtest du deine Idee lieber als Hobby weiterführen, dann würde ich dir von großen Investitionen abraten. Wenn du jedoch einen professionellen Auftritt auch für dein Hobby haben möchtest, dann kannst du dich natürlich auch von einem Designer beraten lassen.

2. Kenne deine Ziele

Mache dir klare Gedanken dazu, wie du dich präsentieren möchtest. Es ist nicht sehr hilfreich für einen Designer, wenn du nicht weisst, was du willst, er dir mehrere Entwürfe zeigt und dir davon nichts gefällt.

Designer brauchen unbedingt eine gewisse kreative Freiheit, nur so können sie die besten Ergebnisse liefern

Dazu ein Tipp von mir. Mit Pinterest kann man super nach Inspirationen suchen. Erstelle dir dazu einfach einen Account und sammle auf deiner Pinnwand die passenden Ideen zu deinem Design. Diese kannst du deinem Designer weiterleiten.

3. Kenne dein Budget

Design kostet Geld Punkt.

Es ist schon mal vorgekommen, dass mich jemand in einer E-Mail gefragt hat, ob eine Logo Erstellung von mir etwas kostet. Schon seltsam, wie ich finde – denn niemals würde jemand einem Steuerberater solche Fragen stellen.

Die Preise von Designern unterscheiden sich extrem. Die Spanne reicht deshalb vom Amateur, der gelegentlich für 0,- bis 30,- Euro/Stunde was macht, bis hin zum international renommierten Stardesigner, der ein Honorar von 70.000,- Euro und mehr pro Auftrag berechnet.

Die Vergütung der Designer ist in erster Linie von der Qualifikation und dem Marktwert abhängig. Die AGD (Allianz deutscher Designer) empfiehlt einen Stundensatz von ca. 78,– Euro anzusetzen.

Das klingt erstmal nach viel.

Ist es aber nicht.

Denn davon werden: Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sowie die Umsatzsteuer und eventuell die Gewerbesteuer abgezogen.

Anschließend muss man davon noch den Kühlschrank füllen.

4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Bei größeren Anschaffungen, wie Webseiten Erstellung – würde ich dir empfehlen, dieses vertraglich festzuhalten. Auf jeden Fall würde ich in die AGB’s des Designers reingucken – um später keine Überraschungen zu erleben, wie z.B. exorbitante Nutzungsrechte, die auf den Preis drauf geschlagen werden. Der Designer muss bei der Preisgestaltung für Transparenz sorgen.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas die Scheu nehmen, einen Designer zu beauftragen.

Call to Aktion

Lass es mich in einem Kommentar wissen:

Welche Erfahrungen du mir Grafik/Webdesignern gemacht hast.


MEIN NAME IST KATHRIN PYPLATZ, ICH BIN GRAFIK UND WEBDESIGNERIN SPEZIALISIERT AUF MARKENENTWICKLUNG UND MARKENDESIGN FÜR SOLO-UNTERNEHMERINNEN.

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