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Personal Branding per Social Media: Blogge dich zu...

Personal Branding per Social Media: Blogge dich zur Marke

Blogs zählen zu den Sozialen Medien, auch wenn die meisten bei Social Media erst mal an Twitter, Facebook & Co. denken. Auch mit Bloggen kannst du dir eine Community aufbauen und dich super wirksam öffentlich präsentieren. Und genau darum geht es beim Personal Branding: Präsentiere dich und dein Können auf unverwechselbare Art und Weise. Sei wie du bist, schärfe dein Profil, werde zu einer Marke – zu deiner Eigenmarke.

Für diese Art der Selbstvermarktung sind Blogs wie geschaffen. Nutze sie, it’s free!(Es sei denn, du kommst richtig auf den Geschmack und suchst dir ein Theme aus, das ein paar Euro kostet. Lohnt sich dann aber.)

Alles klar. Und wie geht das – ein Blog fürs Personal Branding?

Für deine Markenentwicklung brauchst du eine Art Strategie. Sobald sie klar ist, kannst du sie überall umsetzen – in deinem Blog, auf anderen Social-Media-Kanälen, auf deiner Website und natürlich auch vor Ort. Diese drei Punkte sollten geklärt sein:

1. Positionierung: Wie lautet meine Botschaft?

Was mache ich?
Wodurch hebe ich mich ab, was mache ich anders als andere?
Was ist mein Alleinstellungsmerkmal, mein USP? Warum mache ich das?
Welche Motivation steckt dahinter? Für wen ist es gedacht?
Wer ist meine Zielgruppe? Drei knappe, treffende Antworten auf diese Fragen und die Essenz deines Personal Brandings ist gefunden.

2. Storytelling

Personal Branding und Bloggen haben viel mit Storytelling zu tun. Wenn du erzählst, dass du bei einer Schottland-Reise auf die Idee kamst, Gummistiefel zu bemalen, so ist das viel lebendiger, als nur die Stiefel auszustellen. Mit dem Storytelling auf deinem Blog definierst du dein Image und vermittelst wie nebenbei deine Kompetenz. Deshalb sind Blogs so super zur Markenentwicklung geeignet. Allerdings solltest du festlegen, wie weit du beim Storytelling gehen willst. Personal Branding heißt nicht, sein komplettes Privatleben nach außen zu tragen. Es heißt aber, bei dem, was man sagt, authentisch zu sein.

3. Branding

Dein individuelles optisches Auftreten. Unverwechselbar. Abgestimmt auf das, was du bist und tust. Zum Branding gehören dein Design und dein Logo. Manchmal bietet sich auch ein Slogan an. Ein kurzer, knapper Satz, eine Überschrift „für alles“ – scharfsinnig, originell, witzig, nachdenklich: was immer am besten zu dir passt. Der Wiedererkennungswert ist bei einem gelungenen Branding sehr hoch! Bei geschäftlicher Nutzung kann sich die Investition in einen Designer x-fach auszahlen.

„Keine Ahnung, worüber ich bloggen soll …“

Das ändert sich, sobald du damit anfängst. Auf deinem Blog kannst du sehr viel Verschiedenes unterbringen. Sollte natürlich immer mit deinem Thema zu tun haben:

  • Storys und Artikel verfassen
  • Einblicke in deine Werkstatt geben
  • Fotos und/oder Videos einstellen
  • Tipps rund um dein Thema posten
  • Deine neuesten Werke zeigen
  • News aus deiner Branche melden
  • Ein Glossar (kleines Lexikon) rund um dein Thema erstellen
  • Kundenmeinungen und Erfahrungsberichte veröffentlichen
  • Eine Umfrage starten

Die ersten Blogartikel veröffentlichst du am besten nicht gleich, sondern sammelst einige an, bevor du sie online stellst. So kommst du selbst in Schwung, ohne dich beobachtet zu fühlen und wirst mit dem Bloggen vertraut. Und deine Leser erwartet kein magerer Auftritt.

Den Blog bekanntmachen

Sobald dein Blog online ist, legst du mit dem Marketing los. Nutze deine anderen Social-Media-Kanäle und mach deinen neuen Auftritt darüber bekannt. Dort auch unbedingt auf jeden neuen Artikel hinweisen. Folge sowohl Leuten, die zu deiner Zielgruppe gehören als auch „Kollegen“. Hinterlasse deine Blogadresse, schreibe Kommentare in anderen Blogs, sei großzügig mit Lob. Und vergiss bitte nicht, bei dir die Kommentarfunktion zu öffnen. Reagiere auf Kommentare!
Du kannst auch einen Newsletter anbieten und dort über neue Beiträge informieren. Aber beginne immer nur mit solchen Dingen, für die du auch dauerhaft genügend Zeit hast. Das gilt für alles, was du für dein Personal Branding unternimmst.

Blogge dich zur Marke – mit Ausdauer!

Wenn du im Februar mit deiner Markenentwicklung beginnst, wirst du vermutlich nicht schon im März in den internationalen Branchen-News gefeiert.
Wirf bloß nicht zu schnell hin! Auch ein richtig guter Blog braucht Zeit, um bekannt zu werden. Poste regelmäßig und gut gelaunt, auch wenn du anfangs wenige Leser hast – dann werden es mit Sicherheit immer mehr. Viel Spaß dabei!


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